Kunterbunte Patchworkdecke | Fast nur aus Stoffresten

Ihr Lieben, endlich kann ich euch meine Patchworkdecke aus Resten zeigen.
Wer mir auf Instagram folgt hat sie bestimmt schon gesehen. Da durfte ich sie vorher schon zeigen. Der „Feind“ liest dort nämlich nicht mit.

Ein echt buntkuscheliges Unikat für meine Mama. Letztes Jahr wünschte sie sich nämlich eine Patchworkdecke zum lümmeln für die Couch von mir. Als kleiner Sparfuchs betonte sie:“ Aber nur aus Resten.“

Ich gebe zu, scharf darauf diese Decke zu nähen war ich nicht gerade. Also im Prinzip schon, aber diese fitzefleiß Zuschneidearbeit, da muss man schon irgendwie Lust drauf haben. *g

Die hatte ich vor 3 Wochen! Ja wohl ja!
Und dann „fing ich einfach mal an!“: Die Stoffrestekiste kam auf den Tisch und es wurde wild alles was sich darin befand zugeschnitten. Heraus kamen 90 Quadrate von 12 cm x 12 cm.
Die reichten aber nicht! Also musste ich mich doch noch an meinem Stoffregal vergreifen, denn laut meinem aufgezeichneten Plan brauchte ich 180 Stück.

Ich habe einfach wild nach irgendwelchen Stoffen gegriffen und weiter Quadrate zugeschnitten, jedes nur 2 mal. Nach eeeeewigem zuschneiden lag er dann endlich vor mir: ein großer Haufen Stoffquadrate.

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Dann begann ich mir Gedanken über die Anordnung zu machen. 90 verschiedene Stoffe wollten verteilt werden. Ich plante also die Anordnung mit einem Farbverlauf zu halten, den ich dann spiegelverkehrt ab der Mitte wieder zurück laufen ließ.
Das funktionierte zu meinem Erstaunen ganz gut.

Das Top stellte ich an zwei Nähabenden fertig, mit kleiner Nachtschicht. Dann war erstmal Stillstand, denn ich musste auf mein bestelltes Inlay und auf den Rückseitenstoff warten.

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Ich war übrigens sehr motiviert beim Inlay und bestellte gleich ein 2 cm dickes. Mit dem Gedanken:“Mein Maschinchen schafft das schon!“ – keine gute Idee. ;D
Der Rückseitenstoff aus Wellnessfleece machte die Decke nicht gerade weniger bauschig.

Darf ich noch erwähnen, was für ein Spaß das zusammenstecken der dicken Lagen mit meinen Katzen war? Herrlich. Nicht!

Geschafft hat meine Nähmaschine die Lagen nicht sonderlich gut. Es war eher nur ein quetschen, schieben und fluchen.

„Meine nächste Decke wird auf gar keinen FALL nochmal so dick!“

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Ich hab also irgendwie ein paar Steppnähte über die Decke bekommen und gab dann aber auch auf. Für die Bedürfnisse meiner Mama reicht das (ein Glück) so und mir gefällt die Decke trotzdem sehr gut.

Das Binding der Decke hat nochmal einige Zeit beansprucht, aber hat deutlich besser funktioniert als das Absteppen.

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Die Decke ist durch ihre Dicke eher für gemütliche Winterabende geeignet, aber sie ist wirklich wunderbar kuschelig und warm.
Meine Mama hat sich riesig gefreut und ich bin motiviert endlich eine Patchwork – Tagesdecke für mein Bett zu nähen. Aber mit dünnerem Inlay… Dafür soll diese dann 2,50 m x 2,50 m werden.

Da möchte ich aber auf Reste verzichten und mir gezielter Stoffe aussuchen. Ich bin mir aber noch unschlüssig welche, deshalb kann das noch ein wenig Warten. *g

Herzlichst, Anna.

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6 Gedanken zu “Kunterbunte Patchworkdecke | Fast nur aus Stoffresten

  1. KahhieKreativ schreibt:

    Boah, mega viel Arbeit und so so schön geworden 👌
    und danke, dass Du das 2cm „dicke“ Inlay getestet hast 🙌 Dann weiß ich schonmal, das ich das erstmal nicht kaufe 😅
    Hut ab 👏 und weiter so 💕

    Ganz liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

    • zaubernahnna schreibt:

      Danke schön, Liebes!
      Ja, ich wollte unbedingt eine richtig bauschige Decke, bei der man so richtig schön die Absteppnähte sieht. Aber das war einfach zu viel. Ich schätze dafür braucht man eine richtig starke Nähmaschine. Ich habe sogar den Obertransportfuß eingesetzt.
      Aber ich hatte keine Chance gegen die dicken bauschigen lagen, mit meiner kleinen Nähmaschine. Mal ganz davon abgesehen, dass ich meine Decke eingerollt auch einfach nicht mehr mittig unter die Maschine bekam, weil das so dick war, dass es dort eben nicht mehr hinpasste.

      Aber trotzdem bin ich relativ zufrieden mit dem Ergebnis und meine Mutter hat sich gefreut. Das ist die Hauptsache.

      Liebe Grüße an dich. 🙂

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